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07. November 2019

#23
Weihnachtsstimmung, Lebkuchen und Jesus

von Raphael & Ramona Bellmann

07. November 2019
Lesedauer: 3 Minuten
Von Raphael & Ramona Bellmann


Weihnachtsstimmung, Lebkuchen und Jesus

Nun hat es wieder angefangen. Überall wird Weihnachten angekündigt. Die Läden sind voll von Weihnachtsschmuck und Weihnachtsmännern, alles wird so gestaltet, dass man in die Weihnachtsstimmung kommt. Die gemütliche, warme Stimmung wird erzeugt, sodass man möglichst viel von dem kauft, was diese Stimmung auch mit nach Hause bringt. Bald ist Weihnachten und man muss schließlich darauf vorbereitet sein.

In einem Lied heißt es "Vorfreude, schönste Freude". Und wie. Man besorgt so dies und das, voller Vorfreude. Und ab und zu gönnt man sich vielleicht sogar schon einen Lebkuchen.
Während man genüsslich den Lebkuchen kaut, kann es ja vorkommen, dass man sich erinnert, dass diese Zeit ja auch was mit Jesus zu tun hat. Eigentlich geht es sogar um das krasseste Ereignis, das in der Menschheitsgeschichte geschehen ist: Jesus ist geboren. Gott selbst ist Mensch geworden in Jesus Christus!
In einem Blockbuster wäre das ein epischer Moment. Der Held betritt die Bühne und die Rettung ist in greifbarer Nähe. Nur, dass die Geschichte von Jesus kein Blockbuster ist. Sie ist wirklich passiert und die Rettung, die Jesus später ermöglicht hat, ist real! Krass! Weil der Mensch sich von Gott abgewandt hat und nicht mehr zu ihm zurückgefunden hat, hat sich Gott selbst erniedrigt und ist zu uns gekommen! Um uns zu zeigen, wie er wirklich ist. Und um letztendlich sogar die Entfernung zu überwinden, die der Mensch zu Gott aufgebaut hat. Gott selbst hat die Strafe, die eigentlich dem Menschen gilt, in Jesus Christus auf sich selbst genommen. Jesus ist für die Verfehlungen der Menschheit gestorben und auch von den Toten auferstanden, damit jeder, der an ihn glaubt, mit ihm zusammen das ewige Leben feiern darf. Er hat den Tod besiegt. Er ist also der Held der ganzen Geschichte. Und all das hatte seinen Anfang in der Geburt eines kleinen Kindes: Jesus. Und darum feiern wir Weihnachten. Und das ist der wahre Grund der Freude.
Weihnachten ist das Fest der Freude, weil der Retter der Welt die Bühne betreten hat. Und das Fest der Liebe, weil Jesus Christus der größte Liebesbeweis Gottes an die Menschen ist. Der größte Liebesbeweis für dich persönlich.

Das sollte die eigentliche Weihnachtsfreude sein. Doch leider gerät das so schnell in Vergessenheit. Oft freut man sich einfach auf die gemütliche Jahreszeit und vergisst dabei den wahren Grund der Freude. Geht dir das auch manchmal so? Doch wie gut, dass wir jetzt schon ständig an Weihnachten erinnert werden, wenn man die Straße entlangläuft und sich vielleicht ab und zu etwas Leckeres gönnt. Diese ganzen Weihnachtsmänner und Süßigkeiten können für uns eine Erinnerung an die wahre Weihnachtsfreude sein. Du kannst dich ja bei jedem Stück Lebkuchen oder Schokolade daran erinnern.
Ein alternativer Adventskalender wäre auch, dass man jeden Tag ein Kapitel des Lukasevangeliums liest. Das hat nämlich 24 Kapitel. Da kann man genau nachlesen, warum wir Weihnachten feiern.

Auch wenn bis Weihnachten noch etwas Zeit ist, wünsche ich dir eine schöne Zeit der Vorfreude und Freude darüber, warum wir Weihnachten überhaupt feiern. Denn diese Freude, dieses Ereignis gilt für das ganze Jahr, das ganze Leben und darüber hinaus.